PESSACH
Informationen
zusammengestellt von Chaim FRANK
(Documentations-Archiv, Muenchen)
I. Teil

I. Teil
- Die Omer-Zaehlung
- Gebote der Schrift (Mishnah, Gmarah...)
- Die Pesah-Opfer
- Pesah sheni (das 'zweite' Pesah-Opfer)

Einleitung
Begriff:
Überschreitungs-Fest, deutsch meist ''passah'',
entstanden aus dem nach dem Aramäisch gebildeten griech. ''pascha''. (Riedel
erinnert an das ägyptische ‘poseh’ (=Ernte)).
Nach dem jüdischen Jahres-Zyklus ist Pessach das erste der ''shalosh
regalim'', der sogenannten drei Wahlfahrts-Feste (Pessach, Shawuot und
Sukkoth), an denen die ''ole regel'', die Wahlfahrer, zur heiligen Stätte
wahlfahrteten und aus dem Ertrag des Feldes Opfergaben darbrachten. Noch
heute kommen zahlreiche Juden an diesen Festtagen aus aller Welt nach
Jerusalem.
Monat/Zeit:
Der erste Monat ‘NISSAN’ ist wegen des
‘Befreiungsfestes’ ein fröhlicher, in dem Fasten, die Bußgebete Tachanunim
und Trauer verboten sind. Hieraus stammt der Volksglaube, daß die im Nissan
Verstorbenen im ''ojlem habe'', im Jenseits, für ihre Sünden nicht bestraft
werden. In früheren Zeiten wurde dieser Monat auch ''chojdesh haAviv'', also
‘Frühlingsbeginn’ in der die Ährenreife und die Flachsernte fiel.
Pessach beginnt am 14. Nissan (März/April) mit Beginn des Abends und dauert -
bis zum 22. Nissan - 8 Tage; nach der Thorah hingegen ist die Festzeit
lediglich 7 Tage lang. (Ex. 12:15
und Ex. 34:18;/ Lev. 23:6;/
Num. 28:27; Deut. 16:3;)
Als Vollfeiertage gelten nur die ersten beiden und die letzten beiden Tage des
Festes. - Der Heiligen Schrift zufolge ist es jedoch nur der 1. und der
7.Tag. Die mittleren Tage hingegen sind ‘Halbfeiertage’ (Chol haMo’ed).
Die beiden ersten Abende der Feiertage nennt
man ''Seder-Abende'', weil an ihnen ein längerer häuslicher
Familien-G’ttesdienst nach einer genau vorgeschriebenen ‘Ordnung’ (=seder)
stattfindet. Die Nacht des 1. Pessach-Tages wird (Ex. 12:42) ‘lel
schim’murin’ genannt, nach der traditionellen Auffassung gleich ''Nacht der
Obdacht'', weil G’ttes Liebe auf sie als die Befreiungsnacht schon lange das
Augenmerk gerichtet hielt (laut RASCHI); nach neuer Erklärung bedeutet der
Ausdruck: ''Nacht der Wachefeier'' (Dillmann) oder ''Nacht der Bewahrung'',
nämlich vor dem Verderben (Kautzsch).
Ursprung:
Pessach wird zur Erinnerung an die Befreiung
der Israeliten aus Ägypten (Auszug aus Ägypten) gefeiert.
Die ungesäuerten Brote (Mazze, pl. Mazzot), die an ihm gegessen werden, sollen
als ''Brot des Elends'' (Deut. 16:3) an das Elend der ägyptischen
Knechtschaft erinnern, andererseits an die Hast, mit der dieser Auszug vor
sich ging, als die Stunde der Befreiung endlich geschlagen hatte (Ex.
12:39).
Geschichtliches:
Mit Pessach begann die Gersten-Ernte, die im
ehemaligen Palästina die Bedeutung unserer Roggenernte hatte.
Das Fest hat, wie seine beiden Namen 'chag haPessach' (Fest des
Pessachopfers) und 'chag haMazzot' (Fest der ungesäuerten Brote)
andeuten, vermutlich einen doppelten Ursprung.
Als Fest der Mazze, die aus dem neuen Getreide,
das vorher nicht genossen werden durfte (Lev. 23:14), rasch hergestellt
wurde, darum ohne Sauerteig, weist es als solches hinsichtlich seiner
Entstehung auf eine schon vorhandene landwirt-schaftliche Kultur, also auf
die Zeit nach der Einwanderung in Israel hin, während das Fest des
Pessach-Opfers, das mit jenem später verschmolz, auf die Nomaden-Zeit
zurückreicht. Der ursprüngliche Charakter des Pessach-Fests liegt im
Dunkeln. Es gibt darüber vielerlei Spekulationen und Vermutungen.
Nach der Einwanderung in Israel wurde dieses
Pessach - beim dominierenden Charakter der landwirtschaftlichen Kultur -,
ein Fest der Darbietung der Erstlinge von Rindern und Kleinvieh. Es
vereinigte sich ganz von selbst mit dem Fest der Darbietung der Erstlinge
vom Getreide. Das so kombinierte Pessach und Fest der ungesäuerten Brote
wurde dann zuletzt - als das geschichtliche Bewußtsein der Israeliten sich
bereits gebildet hatte -, der passende Anknüpfungspunkt für eine Feier zur
Erinnerung an die Erlösung Israels aus Ägypten, in der das die Freiheit
liebende Israel eine der größten Wohltaten seines G’Tes sah.
Der nomadische Blut-Ritus (also Tierblut an die
Zeltstangen zu streichen, um Unheil vom Familien-Stamm, vor allem von den
erstgeborenen Stammhaltern, abzuwenden) die Darbietung der Erstlinge und die
ungesäuerten Brote ließen sich zwanglos mit den Erinnerungen an die
„ägyptische Befreiung verknüpfen.
In den Zeiten des Exils und der
Unterdrückung erfuhr die Bedeutung der ´Befreiung´andererseits eine
Erweiterung dahin, daß dem ‘Pessach Ägyptens’ sich das ''Pessach der
Zukunft'', die Hoffnung der Erlösung Israels aus der Verbannung zugesellte.
So wurde Pessach das Fest der einstigen und der künftigen Befreiung,
entsprechend der ursprünglich so starken Freiheitsliebe und dem nunmehr
tiefen Erlösungsverlangen des jüdischen Volkes.
| Diesem doppelten Charakter des Pessach geben
die poetischen Einschaltungen des Festgebets und das ''Haggada-Büchleins'',
das dem Familien-G’Tesdienst an den Seder-Abenden zugrunde gelegt ist,
Ausdruck.
Diese Pessach-Haggada wurde erst in
nachtalmudischer Zeit endgültig redigiert und liegt in heutiger Form bereits
seit dem 10.Jhdt vor. |
|
Die Fest-Liturgie, soweit sie der
talmudischen Zeit entstammt, entspricht jener der beiden anderen
Wahlfahrtsfeste.
Vom 1. Halbfeiertag ab wird jedoch der
Lobgesang ‘Hallel’ nur zur Hälfte angestimmt, weil - wie der Midrasch meint
- die Erlösung Israels nur durch den Untergang der Ägypter, die doch auch
‘Geschöpfe G’Tes’ und Menschen waren, bewirkt werden konnte.
Am 1. Tag wird, im Hinblick auf die
Vegetationsverhältnisse in Palästina, ein Gebet um Gewährung von ''Tau''
eingeschaltet, am 8. Tag fanden in Osteuropa, in Deutschland nur im Osten,
eine Seelenfeier statt (haSkarat neshamot).
Am Shabbat der Halbfeiertage wird das
''Hohelied'' gelesen, das symbolisch auf die Liebe gedeutet wird, die Israel
mit G’T verbindet, für welche die Befreiung aus der ägypt. Knechtschaft den
Ausdruck der eben erwachenden bräutlichen Liebe bildet.
Die morgenländische Kirche feierte Ostern
ursprünglich, im Anschluß an die jüdische Sitte, am 14. Nissan, die römische
Kirche jedoch stets am Sonntag nach dem Frühlings-Vollmond. Letzterer Brauch
wurde nach dem Ende des ''Pessach-Streites'' (des Jahres 325) in der
Christenheit allgemein.

FESTBRÄUCHE
Vorbereitung:
Mehrfach finden wir in den Anweisungen das
Gebot: während des Festes lediglich Mazzot zu essen und darum das
''chamez'', das Gesäuerte, aus dem Haus zu entfernen:
Ex. 12:15 ''...sieben Tage sollt ihr
ungesäuertes Brot essen; schon am ersten Tag sollt ihr das Gesäuerte aus
euren Häusern fortschaffen'' (vgl. Ex. 12:19; 13:7;)
Während es sich ursprünglich um ein
kanaanäischen Erntebrauch handelte, wurde dies später geschichtlich
begründet:
In der überstürzten Flucht aus Ägypten konnten die Israeliten kein gesäuertes
Brot backen und so mußten sie eiligst zur Wegzehrung ungesäuertes Brot, also
mazza, herstellen. Heute ist es der Brauch, Brot am 14. Nissan lediglich bis
10 Uhr zu essen (nach Mischna Pesachim I:4 während des ersten Drittels des
Tages) danach nur noch Mazze.
Um alles CHAMEZ zu entfernen, muß man
folgende Punkte beachten:
- Das
Suchen nach Chamez beginnt bereits am Vorabend des 14.Nissan. Nach
einer Bracha durchsucht der Hausvater die Wohnung - zumeist überläßt man
dies (man hat es vorher versteckt) den Kindern, die für das Auffinden eine
Belohnung erhalten. Danach wird das ''Chamez'' bis zum anderen Tag auf einen
Ort aufbewahrt.
- Die
Vernichtung bzw. Entfernung des Chamez erfolgt zum einen durch
Verschenken an Nichtjuden, wobei ein kleines Stückchen, das restliche,
symbolisch verbrannt wird.
Traditionell erklärt der Hausherr, falls sich unbewußt oder gegen seinen
Willen doch noch ein Teilchen im Haus befinden sollte, daß er es nicht als
sein Eigentum betrachtet oder als solches beanspruchen wird.
- Alle Geräte, die für Gesäuertes benutzt
wurden werden der Benutzung entzogen, d.h. entweder wegesperrt und durch
‘pessachdiges’ Geschirr ersetzt, oder alles wird einer außerordentlichen
Reinigung d.h. ‘kashern’ unterzogen.
PESSACH’DIG
bedeutet soviel wie: zum Gebrauch am Pessach-Fest geeignet, wie z.B.
Geschirr, Speisen.
KASHERN früher als man noch Öfen benutzte wurden diese Gegenstände
fast rotglühend gemacht und /oder hat alles in kochendes Wasser getaucht.
Auch heute kocht man Besteck und Gläser noch aus.
- Außer dem chamez gibt es etliche
Nahrungsmittel, die einen Anteil von Gesäuertem enthalten. Die ebenfalls
nicht verwendet werden können. Darum achtet jeder Fromme darauf, daß in den
Speisen, die er während dieser Zeit zu sich nimmt frei von saurem ist. In
vielen Kosher-Läden gibt es daher Produkte und Nahrungsmittel, die die
Aufschrift tragen: ''koscher shel pessach'', also ‘für Pessach geeignet’,
zumal sie auch unter rabbinischer Aufsicht extra dafür hergestellt sind.
- Vor dem Erev Pessach beendet man seine
Arbeit frühzeitig, um alle seine erforderlichen Dinge für das Fest noch zu
regeln und kann sich so, im traditionellen Sinn: ‘der Tag, an dem der
Israelit ein Opfer darbringt sei ein Festtag’, auf sein Fest einstimmen.
- Der 14.Nissan ist auch das ‘Fasten der
Erstgeborenen’. Am Rüsttag (erev jom-tov) des Pessach-Festes findet im
Hinblick auf die Verschonung der israelitischen Erstgeborenen in der
Befreiungsnacht ein Fasten der Erstgeborenen (ta’anit bechorim) statt, für
das jedoch mancherlei Erleichterungen bestehen. Wenn der Rüsttag ein Shabbat
ist, dann findet das Fasten am Donnerstag vorher statt.
DER SEDER-ABEND
In der Thorah (Pentateuch) wird 4-mal die
Pflicht erwähnt, den Kindern den Sinn der Pessach-Bräuche zu erklären als
auch vom Auszug der Israeliten aus Ägypten zu erzählen.
Das geschieht während des Seder-Abends:
- Erzählung vom Auszug
aus Ägypten.
- das Festmahl
a) der Segen über den Wein
b) Essen des Bitterkrauts
c) Brechen und essen der Mazze
d) Tischgebet
- das HALLEL und weitere Lieder
- Trinken von vier Becher Wein
|
Auf dem Tisch steht ein runder SEDER-Teller
und soll jeweils einen historischen Aspekt von Pessach andeuten:
- BEINGELENK (seroa)
(vom Lamm oder Huhn) Das gebratene Beingelenk symbolisiert das
ursprüngliche Pessachopfer. Es wird nicht gegessen während des Seders,
wie auch das Pessach-Opferfleisch damals nicht gegessen wurde. Es konnte
am nächsten Tag gegessen werden.
- EI (bejza) Ein gekochtes Ei, wie es
traditionell dem Trauernden bei seinem ersten Mahl gereicht wird
gegessen wird, erinnert an die Zerstörung des heiligen Tempels. Doch auf
der Seder-Schüssel soll es dem Besitzer die Erfüllung aller Wünsche
bringen und wird am Seder gegessen.
- BITTERKRAUT (maror) in Erinnerung
an die Bitternise in der „ägyptischen Sklaverei.
- MUS (charosset) bestehend aus Äpfel
und Nüssen, das den Ton und Lehm versinnbildlichen soll, der bei der
Fronarbeit in Ägypten verwendet wurde.
- GRÜNZEUG (karpas) aus Petersilie,
Sellerie oder Radieschen; es wird in Salzwasser getunkt und gegessen, um
an die Tränen zu erinnern, die unsere Väter in der Sklaverei vergossen
hatten.
- CHASERET das war ursprünglich ein
Salat, bzw. ein Bitterkraut, das später durch den (heute üblichen)
Meerrettich ersetzt wurde. Dieser Sederbrauch geht auf osteuropäische
Juden zurück, die den Kren mit Salat und Mazze in einem Korech
(Klapp-Brot) gegessen haben, um den bitteren Geschmack, somit auch das
Symbol der Bitternis zu intensivieren.
- MAZZE drei Mazze-Brote werden nach
der Gliederung des Volkes als Cohen, Levi und Israel bezeichnet, von
denen das dritte zerbrochen wird, als Brot der Bitternis um es von den
anderen zu unterscheiden.
Ferner steht am Tisch noch ein Becher für
den Propheten ELIA (Elijahu haNovi) eingeschenkt, der als Vorbote der
künftigen Erlösung Israels, also sozusagen als Vorbote des Meshiach, gilt.
Der Becher steht für sein eventuelles Kommen bereit. |
- KADESH (heilige): Der Hausherr
vollzieht den ''kadesh'' d.h. er spricht die Segenssprüche über den
1.Becher Wein.

- RAHAZ (wasche): Der Hausherr
übergießt seine Hände mit Wasser zur Reinigung.
- KARPAS (Kräuter): Der Hausherr nimmt
von den Kräutern, tunkt sie in das Salzwasser und spricht den Segensspruch;
die übrigen Personen tun es ebenfalls.

- JAHAZ (er teilt): Der Hausherr bricht
die mittlere Mazze in 2 ungleiche Teile. Das größere Stück (Afiku-man)
wird in ein Tuch gelegt und wird erst am Ende des Mahls verzehrt - sozusagen
als ‘Nachtisch’ gegessen.

- MAGID (erzählen): In diesem Abschnitt
steht die Geschichte des Auszugs aus der ägyptischen Knechtschaft als
Mittelpunkt.
- Der Hausherr nimmt Knochen und Ei von
der Schüssel, erhebt die Schuessel und spricht: ''Seht, welch armseliges
Brot unsere Väter...''
- Die Gemeinschaft wird einbezogen. Ein Kind
stellt vier Fragen: ''Ma
nishtana ha lajla ha’se''... Die Gemeinschaft antwortet ihm...
- Der zweite Abschnitt wird gelesen: Awadim
hajinu... Sklaven waren wir dem Pharao...
- Die zehn Plagen (Blut / Frösche /
Ungeziefer / Fliegen / Pest / Aussatz / Hagel / Heuschrecken / Finsternis /
Tod der Erstgeborenen) werden aufgezählt; dabei wird der kleine Finger in
den Wein getaucht und abgeschüttelt. d.h.: Aus dem Becher der Freude wird
mit jeder Plage ein Tropfen herausgenommen, denn das Leiden der Aegypter
mindert die Freude der Israeliten.
- Segen über den 2. Weinbecher, und
trinken.
- RAHAZ (wasche): es folgt das rituelle
Händewaschen aller.
- MOZI MAZAH: Der Hausherr spricht den
Segen über die Mazza, bricht von der oberen Mazze ein Stück ab und ißt es.
- MAROR (Bitterkraut): Mit einem
Segensspruch wird das Maror in das süße Charosset getunkt und
gegessen.
- KORECH (zusammen): Es wird das
Bitterkraut gemeinsam mit der Mazze gegessen: ‘wie einst Hillel zur Zeit des
Tempels mit dem Pessach-Opfer ungesäuertes Brot und Bitterkraut zu essen
pflegte’. (Ex. 12:8; 9:11).
- ShULHAN ORECH (gedeckter Tisch): Die
Mahlzeit wird aufgetragen und gegessen.
- ZAFUN (beenden): Die Mahlzeit wird
mit dem Aphikoman beendet.
- BORUKH (segne): Segensspuch und
Trinken des 3.Becher
Wein; man öffnet die Türe und spricht die Psalmen 79:6; 69:25; und das
Klagelied 3:66;
- HALEL (preise): wird mit den Psalmen
115-118 beendet und dem großen Hallel (Ps. 136) abgeschlossen. Es erfolgt
nach dem Hymnus ‘Ihm gebührt Lob’ der Segen über den 4.Becher Wein.
- NIRZAH (beendet): Damit wird die
‘Ordnung von Pessach nach allem seinem Recht und seiner Satzung’ beendet und
es erfolgt der Ruf: ''le-Shana ha-ba’a be-Irushalajim ha-benuja!''
(Das kommende Jahr in Jerusalem!)
- Schlußlieder: Echad, mi jodea... (Eins, wer
weiß es...) und Had-Gadya (ein Böcklein).
Zum II. Teil

Aus dem Sidur: Juedische Gebete
Die Anleitung: Fuer jede Woche ein Abschnitt der Torah
Die zehn Gebote und die dreizehn Grundsaetze
Zum Inhaltsverzeichnis: Jahaduth
Zum Inhaltsverzeichnis: haGalil onLine
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